Projektziele

Alltagsbegegnungen zwischen (jüngeren) Kindern und (sehr) alten Menschen finden aufgrund gesellschaftlicher wie demographischerEntwicklungen immer seltener in familiären und nachbarschaftlichen Kontexten statt. Das geplante Vorhaben will untersuchen, ob und wie intergenerative Begegnungen so gestaltet werden können, dass Hochbetagte, Kinder, Angehörige/Eltern und Fachkräfte davon profitieren können.

In Kooperation mit Praxispartnern (AWO, Diakonie, Kommune) werden alltägliche Gelegenheiten zur Begegnung für Jung und Alt entwickelt und modellhaft in Kindertageseinrichtungen und Altenhilfeeinrichtungen implementiert. Die Wirkungen dieser Begegnungen auf das sozial-emotionale Verhalten, Lebensqualität und soziale Teilhabe der Beteiligten werden im Rahmen eines umfangreichen Evaluationsprogramms durch die EH Freiburg analysiert und bewertet.

 

Die wichtigsten Ziele des Projekts

  1. Die gestützten Begegnungen mit Vorschulkindern können von den Hochbetagten positiv wahrgenommen werden. Sie haben positive Effekte auf soziale Teilhabe und Lebensqualität (z.B. Kommunikation, Interaktion, Selbstkonzept, Lebenszufriedenheit) der Hochbetagten.
  2. Die gestützten Begegnungen mit Hochbetagten können von den Vorschulkindern positiv wahrgenommen werden. Interesse, Engagiertheit und Wohlbefinden werden in gemeinsamen Aktivitäten mit Hochbetagten günstig beeinflusst. Die Begegnungen mit Hochbetagten haben positive Effekte auf die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder (Perspektivenübernahme, Empathiefähigkeit, Unterstützungsbereitschaft, Selbstkonzept). Die Altersbilder der Vorschulkinder werden durch das Projekt differenzierter.
  3. Durch gemeinsame Fortbildungen werden Fach- und Methodenwissen sowie Handlungskompetenzen der beteiligten Fachkräfte aus dem Bereich der Früh/Kindheitspädagogik und der Altenhilfe erweitert. Die fachliche und persönliche Auseinandersetzung mit den Themen „Alter“, „generationenübergreifende Begegnungen“, „Lebensqualität“ und „soziale Teilhabe“ wird durch das Projekt befördert. Die Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Einrichtungen und Fachkräften werden nachhaltig verstärkt.
  4. Eltern und Angehörige setzen sich mit den Inhalten des Projekts auseinander und beteiligen sich – in Abhängigkeit von ihren Möglichkeiten –aktiv an dem Projekt (z.B. bei der Planung/Organisation von Veranstaltungen). Das Projekt unterstützt die generationenübergreifende Vernetzung im Sozialraum (z.B. durch neue Kontakte zu Eltern, Kindern, Fachkräften, Trägern).
  5. Das Projekt führt zu erweiterten Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Alten- bzw. der Kinder- und Jugendhilfe und zu einer stärkeren Vernetzung im Sozialraum (Nutzung von Ressourcen, Öffentlichkeitsarbeit). Auch gibt es Impulse für eine generationenübergreifende Care-Politik auf kommunaler Ebene.
 
 

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